
Dax rauscht um 1000 Punkte runter - Energiepreise explodieren
n-tv
Am ersten Handelstag nach Ausbruch des Iran-Kriegs halten sich die Verluste an der Börse noch in Grenzen. An diesem Dienstag sieht das anders aus. Der Dax bricht um bis zu 4,2 Prozent ein und verliert zwischenzeitlich mehr als 1000 Punkte. Die Preise für Öl und Gas gehen dagegen durch die Decke.
Am ersten Handelstag nach Ausbruch des Iran-Kriegs halten sich die Verluste an der Börse noch in Grenzen. An diesem Dienstag sieht das anders aus. Der Dax bricht um bis zu 4,2 Prozent ein und verliert zwischenzeitlich mehr als 1000 Punkte. Die Preise für Öl und Gas gehen dagegen durch die Decke.
Der Dax fällt und fällt. Nach einem schwachen Handelsauftakt hatte der deutsche Leitindex die Verluste auf bis zu 4,2 Prozent ausgebaut und war auf 23.604 Zähler gefallen. Seither ging es ein paar Zähler nach oben. Insgesamt büßt der Dax derzeit jedoch knapp 1000 Punkte ein. Seit Wochenbeginn beläuft sich der Rückschlag nun auf gut 1.500 Punkte oder 6 Prozent.
Lediglich FMC und die Deutsche Börse haben derzeit noch positive Vorzeichen, alle anderen Dax-Unternehmen sind teils deutlich ins Minus gerutscht. Die Aktie von Beiersdorf gab um gut 17 Prozent nach. Der Konsumgüterkonzern rechnet im laufenden Jahr allenfalls mit einem geringen Wachstum. Analysten monierten schwache Prognosen der Hamburger für das erste Quartal und das Gesamtjahr.
Der Eurozone-Leitindex EuroStoxx 50 verlor 3,4 Prozent. Auch für die Wall Street und die Nasdaq-Börse werden erneut stark fallende Kurse prognostiziert. Unter den Anlegern geht wegen des Krieges der USA und Israels gegen den Iran weiter die Sorge vor einer Energiekrise um.
Am vierten Tag des Iran-Kriegs sind vor allem die Preise für Öl und Gas weiter kräftig gestiegen. Der Ölpreis lag am Morgen bei über 80 Dollar, der Gaspreis legte um über 30 Prozent zu und lag bei fast 60 Euro pro Megawattstunde. Das war der höchste Stand seit Februar 2023.













