Was über Trumps Grönland-Deal bisher bekannt ist
ZDF
Die Nato, die Europäer und Trump haben im Streit um Grönland eine Einigung erzielt, wie Trump bekannt gegeben hat. Was bisher bekannt ist.
Die Nato, die Europäer und Trump haben im Streit um Grönland eine Einigung erzielt, wie Trump bekannt gegeben hat. Was bisher über die mögliche Einigung bekannt ist. Nach wiederholten Drohungen im Konflikt um Grönland hat US-Präsident Donald Trump seine angedrohten Strafzölle gegen mehrere europäische Staaten zurückgezogen. Seine Begründung: Er habe sich mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte auf die Rahmenbedingungen für ein künftiges Abkommen mit Bezug auf Grönland und die gesamte Arktisregion geeinigt, schrieb Trump am Mittwoch auf seiner Plattform Truth Social. Trump verzichte deshalb auf die für den 1. Februar angekündigten Strafzölle gegen Deutschland und sieben weitere europäische Länder, erklärte der US-Präsident weiter. Dänemark und andere Staaten atmeten auf. Was ist über den möglichen Deal bisher bekannt? Rutte sei ein "sogenannter Trump-Versteher", erklärt ZDF-Brüssel-Korrespondent Ulf Röller. Zwar werde oft kritisiert, dass Rutte "ein bisschen zu nett zu Trump" sei, doch dieses Mal habe sich das ausgezahlt. Rutte sagte zuvor dem Sender "Fox News", er halte die Einigung für ein "sehr gutes Ergebnis" und schob nach: "Es gibt noch viel zu tun." Man habe vereinbart, an der Frage zu arbeiten, was die Nato gemeinsam zum Schutz der gesamten Arktisregion beitragen könne. Es gebe viel zu tun, um sicherzustellen, dass alles Notwendige zu Land, zu Wasser und in der Luft unternommen werde, um diesen wichtigen Teil der Welt und des Nato-Gebiets zu schützen. Die Europäer und die Nato haben Röller zufolge "Trump Zusicherungen gemacht, die sie vorher auch schon gemacht hatten". Man wolle die Sicherheitsarchitektur in der Arktis "wesentlich" ausbauen. Ferner solle militärisch mehr investiert werden. Auch mögliche Militärbasen für die USA sind im Gespräch.













