
Warum Trump Nicaragua aktuell nicht bekämpft
ProSieben
Während die USA auf die Diktaturen in Kuba und Venzuela massiv Druck ausüben, lassen sie das Regime in Nicaragua derzeit in Ruhe. Das sind die Gründe.
Der Begriff "Troika der Tyrannei" stammt von Donald Trumps Sicherheitsberater während seiner ersten Präsidentschaft,. John Bolton. Bezeichnet wurden seinerzeit vom Weißen Haus damit die Diktaturen in Kuba, Venezuela und Nicaragua. Die Formulierung fiel erstmals in einer Rede in Miami, als neue Sanktionen gegen Venezuela und Kuba angekündigt wurden, hat die "Frankfurter Allgemeine" recherchiert. Schon damals habe die Trump-Regierung eine klare Linie zwischen Freund und Feind gezogen und sich einer kriegerischen Sprache bedient, es jedoch bei Sanktionen belassen. Hingegen schreite Trump in seiner zweiten Amtszeit zur Tat. Mithilfe des Militärs ließ er den venezolanischen Machthaber Nicolás Maduro stürzen und gefangennehmen. Aktuell ist Kuba an der Reihe. Die USA haben den Inselstaat in der Karibik von Öl- und Treibstofflieferungen abgeschnitten, um das Regime in Havanna mit einer Taktik des "totalen Drucks", so Trump wörtlich, zum Aufgeben zu zwingen. Washington strebt dem Bericht zufolge möglichst noch in diesem Jahr einen Regimewechsel in Kuba an. Während Trump auf Venezuela und Kuba massiven Druck ausübt, scheine Nicaragua als drittes Mitglied der "Troika" seine Tyrannei vorerst unbehelligt fortsetzen zu dürfen.













