
Nach einem Jahr unter Trump: USA stürzen im globalen Freiheitsindex ab
ProSieben
Lange galten die USA als Vorbild für Demokratie und Bürgerrechte. Doch laut Freedom House fällt das Land im weltweiten Freiheitsranking zurück – so weit wie seit Jahrzehnten nicht. Erfahre hier mehr dazu.
Die USA bezeichnen sich gerne als "Land of the Free" – doch um die Freiheit ist es dort derzeit schlechter bestellt als seit Jahrzehnten. Der Index für Freiheit in den Vereinigten Staaten ist laut der US-Organisation Freedom House im vergangenen Jahr unter Präsident Donald Trump auf den niedrigsten Stand seit mehr als 50 Jahren gesunken. Auf einer Skala von 0 bis 100 fiel der Wert um drei Punkte auf 81, wie die Menschenrechtsorganisation mitteilte. Es ist der schlechteste Wert seit Beginn der Erhebungen. Trotz des Absturzes stuft Freedom House die USA weiterhin als "frei" ein. Allerdings liegt die Punktzahl inzwischen unter der einiger europäischer Staaten und Südkoreas und bewegt sich auf demselben Niveau wie die Bewertung für Südafrika. Freedom House macht für den Rückgang unter anderem eine "Dysfunktion der Legislative" und eine "Dominanz der Exekutive" verantwortlich, zudem "wachsenden Druck auf die Meinungsfreiheit" sowie "Bemühungen der Regierung, Schutzmechanismen gegen Korruption zu untergraben".













