
Russischer Tanker vor Malta wird zur "schwimmenden Zeitbombe"
ProSieben
Ein schwer beschädigter russischer Gastanker treibt manövrierunfähig vor Malta. Umweltschützer warnen vor einer "schwimmenden Zeitbombe".
Der russische Gastanker Arctic Metagaz treibt seit fast zwei Wochen unkontrolliert im zentralen Mittelmeer und sorgt für wachsende Sorge bei Küstenstaaten und Umweltorganisationen. Das 277 Meter lange Schiff wurde Anfang März durch mehrere Explosionen schwer beschädigt und verlor die Manövrierfähigkeit. Nach Angaben aus Moskau gehört der Tanker zu einer genehmigten russischen "Schattenflotte" und soll von ukrainischen Seedrohnen angegriffen worden sein. Die ukrainische Seite hat diese Darstellung bisher nicht kommentiert. Luftaufnahmen zeigen einen mehrere Dutzend Meter breiten Riss in der Bordwand nahe der Wasserlinie, der Rumpf ist großflächig durch Feuer geschwärzt.













