
Bei Illner: Sicherheitsexperte Ischinger rügt Iran-Satz von Merz
ProSieben
Trumps Iran-Krieg hat weitreichende Folgen für die Welt: Bei Maybrit Illner warnt Wolfgang Ischinger: Ein Kriegsende löst die Probleme nicht.
"Das ist nicht unser Krieg": Das Unisono-Statement von Bundeskanzler Friedrich Merz, Vize-Kanzler Lars Klingbeil und Verteidigungsminister Boris Pistorius wurde am Donnerstagabend (19. März) bei Maybrit Illner mehrfach aufgegriffen - und teils harsch kritisiert. "Der Satz, das ist nicht unser Krieg, ist nicht hinreichend", formulierte es Sicherheitsexperte Wolfang Ischinger noch halbwegs diplomatisch. Der Iran-Krieg hätte Einfluss auf den Verlauf und die Zukunft des Ukraine-Konflikts und umgekehrt. Gerade deshalb sei es wünschenswert, dass Europa ein Lebenszeichen von sich gebe, so der Chef der Münchner Sicherheitskonferenz: "Wie wäre es, wenn die europäischen Staats- und Sicherheitschefs weiterdenken", forderte er die Verantwortlichen auf, eine Sicherheitsarchitektur in der Region zu skizzieren. "Das ist die Stunde europäischer Diplomatie", war Ischinger überzeugt und fügte hinzu: Länder wie Katar oder Saudi-Arabien "würden sich freuen, wenn wir kommen würden mit Vorschlägen".













