
Nach Angriff auf Schattenflotte: Moskau will Schiffe bewaffnen
ProSieben
Nach dem mutmaßlichen Angriff auf den LNG-Tanker "Arctic Metagaz" verschärft der Kreml den Ton. Russland will künftig Tanker seiner Schattenflotte bewaffnen. Erfahre hier mehr zu dem Thema.
Russlands umstrittene Schattenflotte gerät zunehmend unter Druck, westliche Länder haben bereits mehrfach verdächtige Tanker gestoppt und geentert. Die Ukraine hat Schiffe offenbar sogar mit Drohnen attackiert. Nun reagiert der Kreml. Nach einem Angriff auf den LNG-Tanker "Arctic Metagaz" vor der libyschen Küste kündigt Moskau den Einsatz sogenannter "mobiler Feuergruppen" zum Schutz russischer Tanker an. Präsidialberater Nikolai Patruschew sprach in einem Interview mit der Tageszeitung "Kommersant" von einem "Akt internationalen Terrorismus" gegen Russland. Die geplanten Einheiten sollen Tanker unter russischer Flagge auf hoher See begleiten und Angriffe abwehren. Parallel prüft die russische Führung nach Angaben des griechischen Senders "ERT News" den Einsatz bewaffneter Marineeskorten sowie zusätzlicher Abwehrsysteme direkt an Bord. Ziel sei es demnach, Schiffe zu schützen, die russisches Öl transportieren und von westlichen Regierungen als Teil eines Netzes zur Umgehung der Sanktionen betrachtet werden.













