
Tesla sucht Ingenieure für Solar-Offensive
n-tv
Techniker, Ingenieure und Wissenschaftler: Tesla benötigt dringend qualifiziertes Personal, denn der Elektroautobauer des Tech-Milliardärs Musk plant, seine Solarsparte bis 2028 massiv auszubauen. "Ein kühnes Projekt", nennen Manager aus der Branche das Vorhaben.
Techniker, Ingenieure und Wissenschaftler: Tesla benötigt dringend qualifiziertes Personal, denn der Elektroautobauer des Tech-Milliardärs Musk plant, seine Solarsparte bis 2028 massiv auszubauen. "Ein kühnes Projekt", nennen Manager aus der Branche das Vorhaben.
Tesla treibt die ambitionierten Pläne von Firmenchef Elon Musk für eine massive Ausweitung der Solarsparte voran und sucht dafür verstärkt Personal. Aus einer Stellenausschreibung geht auch erstmals ein konkreter Zeitplan hervor: Bis Ende 2028 soll eine Fertigungskapazität von 100 Gigawatt (GW) in den USA aufgebaut werden. Dies belegen jüngste Online-Beiträge leitender Manager.
Im vergangenen Monat hatte Musk dieses Ziel ausgegeben; einen zeitlichen Rahmen nannte er damals jedoch noch nicht. Der E-Autohersteller und Musk reagierten zunächst nicht auf Anfragen zur Stellungnahme.
"Dies ist ein kühnes, ehrgeiziges Projekt", schrieb Seth Winger, ein leitender Manager für Solarprodukte, auf der Plattform LinkedIn. Man brauche Ingenieure und Wissenschaftler, um schnell zu wachsen. "Wenn Sie schwierige Fertigungsprobleme in rasantem Tempo lösen und den USA zu einem Durchbruch bei der Erzeugung erneuerbarer Energien verhelfen wollen, kommen Sie zu uns." Auch andere Führungskräfte wie Technik-Direktor Ralf Gomm veröffentlichten in dieser Woche ähnliche Aufrufe. In der Ausschreibung für einen Entwicklungsingenieur heißt es explizit, Ziel sei der Aufbau einer 100-GW-Fertigung "ausgehend von den Rohstoffen in den USA".
Das Vorhaben gilt in der Branche als ehrgeizig. Den Daten der Solar Energy Industries Association zufolge verfügen die USA derzeit lediglich über eine Kapazität von 65 GW für Solarmodule und 3,2 GW für Solarzellen. Letztere sind die entscheidende Komponente zur Umwandlung von Sonnenlicht in Energie, deren Produktion derzeit von China dominiert wird. Analysten bewerten Musks Zeitpläne oft skeptisch, da er in der Vergangenheit häufiger Prognosen verfehlt hat. Jeff Osborne von TD Cowen bezeichnete die Ziele in einer Notiz als "eher Wunschdenken als wahrscheinlich".

Ugur Sahin und Özlem Türeci entwickelten mit dem von ihnen gegründeten Unternehmen Biontech in der Corona-Pandemie einen Impfstoff. Doch bis Ende des Jahres soll für sie beim Biotechnologie-Konzern in Mainz Schluss sein. Sie haben neue Pläne, bei denen sie erneut mRNA-Technologien einbringen wollen.












