
Gewinn bei Volkswagen um knapp die Hälfte eingebrochen
n-tv
Der Gewinn des Volkswagen-Konzerns ist im vergangenen Jahr deutlich gesunken. Ein Grund dafür sind die US-Zölle, ein anderer die schlecht laufenden Geschäfte bei Porsche. Für 2026 wird aber ein Umsatzplus erwartet.
Der Gewinn des Volkswagen-Konzerns ist im vergangenen Jahr deutlich gesunken. Ein Grund dafür sind die US-Zölle, ein anderer die schlecht laufenden Geschäfte bei Porsche. Für 2026 wird aber ein Umsatzplus erwartet.
Europas größter Autobauer Volkswagen hat 2025 wegen der Zölle von US-Präsident Donald Trump und dem Kurswechsel bei Porsche einen Gewinneinbruch verzeichnet. Der Betriebsgewinn halbierte sich in etwa auf 8,9 Milliarden Euro, wie das Unternehmen mitteilte. Der Umsatz stagnierte bei 322 Milliarden Euro.
Finanzchef Arno Antlitz sagte, das Jahr sei von geopolitischen Spannungen, Zöllen und hoher Wettbewerbsintensität geprägt gewesen. Die Restrukturierung bei dem Unternehmen zeige zwar Fortschritte, und der Netto-Cashflow sei besser ausgefallen als erwartet. "Das aktuelle Ergebnisniveau von bereinigt 4,6 Prozent vor Restrukturierung reicht aber langfristig nicht aus."
Für das laufende Jahr sagen die Wolfsburger ein Umsatzplus von bis zu drei Prozent voraus. Bei der operativen Rendite haben sie sich vier bis 5,5 Prozent vorgenommen, eine deutliche Verbesserung zu den 2,8 Prozent im vergangenen Jahr.
Wie Volkswagen mitteilte, belief sich das operative Ergebnis von Porsche 2025 auf 90 Millionen Euro - nach knapp 5,3 Milliarden Euro im Jahr davor. Inklusive Finanzdienstleistungen erzielte die Sportwagenschmiede 413 Millionen Euro (2024: 5,6 Milliarden Euro). Analysten von Visible Alpha hatten mit knapp einer halben Milliarde Euro Betriebsgewinn einschließlich Finanzdienstleistungen gerechnet.

Ugur Sahin und Özlem Türeci entwickelten mit dem von ihnen gegründeten Unternehmen Biontech in der Corona-Pandemie einen Impfstoff. Doch bis Ende des Jahres soll für sie beim Biotechnologie-Konzern in Mainz Schluss sein. Sie haben neue Pläne, bei denen sie erneut mRNA-Technologien einbringen wollen.












