
SpaceX legt Mars-Pläne auf Eis und peilt den Mond an
n-tv
Mit der Reise zum Mars will SpaceX ein neues Zeitalter der Raumfahrt einleiten. Doch nun setzt das Unternehmen erst einmal auf realistischere Ziele.
Mit der Reise zum Mars will SpaceX ein neues Zeitalter der Raumfahrt einleiten. Doch nun setzt das Unternehmen erst einmal auf realistischere Ziele.
SpaceX hat eine für dieses Jahr geplante Mars-Mission verschoben und konzentriert sich stattdessen auf eine lange zugesagte Mondreise für die Nasa. Das Raketenunternehmen teilte Investoren mit, dass es dem Flug zum Mond Priorität einräumen und eine Reise zum Mars zu einem späteren Zeitpunkt versuchen werde, wie informierte Personen sagten. SpaceX strebt nun eine Mondlandung ohne Besatzung für März 2027 an, wie eine weitere Person sagte.
Der strategische Kurswechsel erfolgt vor dem Hintergrund, dass SpaceX seine Pläne für KI-Rechenzentren im Weltraum nach der Übernahme von Elon Musks Startup xAI forciert. Dieser vor einer Woche bekanntgegebene Deal bewertet das fusionierte Unternehmen mit 1,25 Billionen US-Dollar. SpaceX plant zudem einen Börsengang, der bereits im Sommer erfolgen könnte.
In einem Memo, in dem die Fusion angekündigt wurde, skizzierte Musk, der auch CEO von SpaceX ist, die Pläne des Unternehmens, eine dauerhafte Präsenz auf dem Mond aufzubauen. Er verwies auf Bestrebungen, diesen als Basis für die Erforschung des Weltraums zu nutzen. "Die Fähigkeiten, die wir durch die Realisierung weltraumgestützter Rechenzentren freisetzen, werden selbstwachsende Basen auf dem Mond, eine ganze Zivilisation auf dem Mars und schließlich die Expansion ins Universum finanzieren und ermöglichen", sagte er.
Die Nasa hatte SpaceX vor einigen Jahren beauftragt, eine Version seines Starship-Raumfahrzeugs zu entwickeln, das in der Nähe des Mondes an ein Raumschiff der Weltraumbehörde andocken, eine Besatzung aufnehmen und US-Astronauten auf die Mondoberfläche transportieren soll. Die Landung von Astronauten ist ein Kernbestandteil des Artemis-Explorationsprogramms der Nasa.

Ugur Sahin und Özlem Türeci entwickelten mit dem von ihnen gegründeten Unternehmen Biontech in der Corona-Pandemie einen Impfstoff. Doch bis Ende des Jahres soll für sie beim Biotechnologie-Konzern in Mainz Schluss sein. Sie haben neue Pläne, bei denen sie erneut mRNA-Technologien einbringen wollen.












