„Wendung in dieser Karnevalsserie“ – Medwedjew könnte sich Entführung von Merz vorstellen
Die Welt
Nach rund 2000 russischen Luftangriffen in der Neujahrswoche hat Präsident Wolodymyr Selenskyj die Verbündeten zur weiteren Unterstützung aufgerufen. Mehr als 1070 Gleitbomben, knapp 1000 Drohnen und sechs Raketen wurden laut Angaben der Ukraine eingesetzt. Mehr im Liveticker.
US-Präsident Donald Trump glaubt nicht, dass die Ukraine die Residenz Wladimir Putins angegriffen hat. Analog zum Vorgehen der USA in Venezuela kann sich der frühere russische Präsident Medwedjew eine ähnliche Aktion auch gegen Bundeskanzler Merz vorstellen. Mehr im Liveticker. Die nationalen Sicherheitsberater von rund 15 Unterstützerstaaten, der EU und Nato haben sich in Kiew getroffen, um „Rahmendokumente“ zur Beendigung des russischen Angriffskriegs zu erörtern. Themen waren Sicherheitsgarantien, Friedensansätze und die Abfolge weiterer gemeinsamer Schritte. Ein Folgetreffen ist für Dienstag in Frankreich geplant. Alle Ereignisse rund um den Krieg in der Ukraine und die Sicherheitspolitik in Europa im Liveticker: Bei russischen Angriffen auf die ukrainische Hauptstadtregion Kiew sind nach dortigen Angaben in der Nacht zum Montag mindestens zwei Menschen getötet worden. Das erklärte der Leiter der Kiewer Militärverwaltung, Tymur Tkatschenko, im Onlinedienst Telegram. Nach Behördenangaben wurde zudem eine medizinische Einrichtung getroffen und mehrere Wohnhäuser sowie kritische Infrastruktur in Vororten von Kiew beschädigt. In der Stadt Fastiw rund 70 Kilometer südwestlich von Kiew wurde ein 70-jähriger Mann getötet, erklärte der Kiewer Gouverneur Mykola Kalaschnyk. Analog zu dem Vorgehen der USA in Venezuela kann sich Russlands Ex-Präsident Dmitri Medwedjew ähnliche Entführungsaktionen gegen andere Staats- oder Regierungschefs vorstellen, unter ihnen Bundeskanzler Friedrich Merz. „Die Entführung des Neonazis Merz könnte eine hervorragende Wendung in dieser Karnevalsserie sein“, sagte Medwedew, aktuell Vizevorsitzender des nationalen Sicherheitsrats in Moskau, in einem Gespräch mit der Staatsagentur Tass. Ein solches Szenario hätte durchaus etwas Realistisches an sich, meinte er. „Es gibt sogar Gründe, ihn in Deutschland zu verfolgen, daher wäre es kein Verlust, zumal die Bürger umsonst leiden.“













