„Kanzler gut geschützt“ – Berlin verurteilt Medwedew-Aussage zu Merz-Entführung aufs Schärfste
Die Welt
Äußerungen des russischen Ex-Präsidenten Dmitri Medwedew zu einer möglichen Entführung von Bundeskanzler Friedrich Merz hat die Bundesregierung scharf verurteilt. Wolodymyr Selenskyj tauscht seinen Geheimdienst-Chef aus. Mehr im Liveticker.
Äußerungen des russischen Ex-Präsidenten Dmitri Medwedew zu einer möglichen Entführung von Bundeskanzler Friedrich Merz hat die Bundesregierung scharf verurteilt. Wolodymyr Selenskyj tauscht seinen Geheimdienst-Chef aus. Mehr im Liveticker. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj stellt den Sicherheits- und Verteidigungsapparat seines kriegsgeplagten Landes neu auf. Nun kündigt er den nächsten Wechsel einer Spitzenposition an. Alle Ereignisse rund um den Krieg in der Ukraine und die Sicherheitspolitik in Europa im Liveticker: Die Bundesregierung hat Äußerungen des früheren russischen Präsidenten Dmitri Medwedew zu einer möglichen Entführung von Kanzler Friedrich Merz strikt zurückgewiesen. „Derartige Drohungen verurteilen wir auf das Schärfste“, sagte der stellvertretende Regierungssprecher Sebastian Hille in Berlin. Nach seinen Angaben sieht die Bundesregierung keinen Anlass, wegen der Äußerungen die Sicherheitsvorkehrungen für den Schutz des Kanzlers nachzubessern. „Die vorhandenen Sicherheitsmaßnahmen haben sich bewährt und bieten einen anlassbezogenen und der Gefährdungslage des Bundeskanzlers angemessenen Schutz“, betonte Hille. Kanzler Merz sei „gut und sicher geschützt“. Die Beamten der Sicherungsgruppe des Bundeskriminalamts gehörten „zu den Besten der Welt“.













