Palästinenser-NGOs offenbar mit Pegasus-Software ausgespäht
Süddeutsche Zeitung
Mehrere Nichtregierungsorganisationen wurden laut einem neuen Report mithilfe der umstrittenen Spionagetechnologie abgehört. Erst vor wenigen Tagen hat die US-Regierung den israelischen Hersteller sanktioniert - wegen "böswilliger Überwachung".
Mehrere palästinensische Nichtregierungsorganisationen (NGOs) wurden offenbar mithilfe der umstrittenen Spionagesoftware Pegasus überwacht. Das ergab eine Analyse der irischen Menschenrechtsorganisation Front Line Defenders, die der SZ und weiteren Medien des Forbidden-Stories-Netzwerks vorliegt. Demnach wurden auf den Handys mehrerer Mitglieder von sechs NGOs Spuren des Pegasus-Trojaners gefunden. Die Herstellerfirma der Software - NSO mit Sitz in Tel Aviv - wurde erst vor wenigen Tagen von der US-Regierung sanktioniert. Die Begründung: Ihre Produkte würden "zur böswilligen Überwachung von Regierungsvertretern, Journalisten, Geschäftsleuten, Aktivisten, Wissenschaftlern und Botschaftsmitarbeitern" eingesetzt.

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