
Harvey Weinsteins neuer Vergewaltigungsprozess beginnt im April
n-tv
Schon zum dritten Mal muss Harvey Weinstein wegen der mutmaßlichen Vergewaltigung einer Schauspielerin vor Gericht. Der Prozess beginnt im April. Der frühere Hollywood-Produzent beklagt sich über die Haft, der Richter zeigt sich unbeeindruckt.
Schon zum dritten Mal muss Harvey Weinstein wegen der mutmaßlichen Vergewaltigung einer Schauspielerin vor Gericht. Der Prozess beginnt im April. Der frühere Hollywood-Produzent beklagt sich über die Haft, der Richter zeigt sich unbeeindruckt.
Der ehemalige Hollywood-Mogul Harvey Weinstein wird sich ab dem 14. April erneut vor einem New Yorker Gericht verantworten müssen. Der 73-jährige Weinstein war in einem Gerichtssaal in Manhattan. Dort legte ein Richter den Termin für die Auswahl der neuen Geschworenen für seinen dritten Vergewaltigungsprozess fest, wie unter anderem CBS New York berichtet.
Schon zum dritten Mal werden dann Vorwürfe der Schauspielerin Jessica Mann verhandelt. Weinstein war 2020 wegen der Vergewaltigung der 40-Jährigen verurteilt worden, doch das Urteil wurde 2024 wegen Verfahrensfehlern aufgehoben.
Im darauffolgenden Wiederaufnahmeverfahren im Juni 2025 wurde der Miramax-Gründer zwar in einem Punkt des sexuellen Übergriffs schuldig gesprochen, doch in einem weiteren Anklagepunkt, der mutmaßlichen Vergewaltigung der Schauspielerin Mann, war es zu keinem Urteil gekommen. Der Vorsitzende der Jury hatte sich damals geweigert, die Beratungen fortzuführen, da er sich von anderen Geschworenen bedroht gefühlt habe.
Schon damals sprachen sich die Staatsanwaltschaft und auch Mann für eine erneute Wiederaufnahme des Verfahrens aus. Am Mittwoch nun erschien der 73-jährige Weinstein in einem Rollstuhl vor Gericht. Bei einer Anhörung im Januar hatte der ehemalige Star-Produzent laut "Hollywood Reporter" den Richter um "eine zweite Chance" gebeten. Seine Zeit im Gefängnis auf Rikers Island bezeichnete er als "seelenerdrückend" und sprach von einem "langsamen Marsch in den Tod". Der Richter zeigte sich davon unbeeindruckt, sagte: "Sie hatten einen fairen Prozess."













