Mexiko: Gewaltwelle nach Tötung von Drogenboss "El Mencho"
ZDF
Nach dem Tod von Drogenboss "El Mencho" eskaliert die Gewalt in Mexiko. Botschaften warnen vor Straßensperren und Brandanschlägen.
Nach dem Tod von Kartellchef "El Mencho" brennen in mehreren mexikanischen Bundesstaaten Fahrzeuge und Geschäfte. Auch Touristenorte sind betroffen. Botschaften warnen vor Reisen. Mexikos mächtigster Drogenboss Nemesio Oseguera Cervantes, bekannt als "El Mencho", ist tot. Er war der Anführer des Drogenkartells Jalisco Nueva Generación (CJNG) und stand in Mexiko und im Nachbarland USA auf Fahndungslisten. Die USA hatten eine Belohnung von 15 Millionen Dollar (12,7 Millionen Euro) für Hinweise zu seiner Ergreifung ausgesetzt. Wie das mexikanische Verteidigungsministerium mitteilte, sei "El Mencho" bei einem von den USA unterstützten Militäreinsatz zu seiner Festnahme in der Stadt Tapalpa im westlichen Bundesstaat Jalisco verletzt worden. Er erlag seinen Verletzungen, als er auf dem Luftweg nach Mexiko-Stadt geflogen wurde. Die US-Behörden hätten im Rahmen der bilateralen Zusammenarbeit mit Informationen beigetragen. Der stellvertretende US-Außenminister Christopher Landau schrieb auf der Plattform X, einer der "blutigsten und rücksichtslosesten Drogenbosse" sei getötet worden. Erst wenn Sie hier klicken, werden Bilder und andere Daten von X nachgeladen. Ihre IP-Adresse wird dabei an externe Server von X übertragen. Über den Datenschutz dieses Social Media-Anbieters können Sie sich auf der Seite von X informieren. Um Ihre künftigen Besuche zu erleichtern, speichern wir Ihre Zustimmung in den Datenschutzeinstellungen. Ihre Zustimmung können Sie im Bereich „Meine News“ jederzeit widerrufen. Bei dem Einsatz gegen "El Mencho" kamen offiziellen Angaben zufolge neben dem Kartellchef sechs weitere Bandenmitglieder ums Leben, zwei weitere wurden festgenommen. Drei Soldaten wurden demnach verletzt.













