
Mattel-Aktie verliert mehr als ein Viertel ihres Werts
n-tv
Mit schwachen Quartalszahlen und einem mauen Ausblick verschreckt Mattel die Anleger. Im Weihnachtsgeschäft bekommt der Spielzeughersteller die Kaufzurückhaltung der US-Kunden zu spüren. Auf einen Schlag sackt die Aktie des Barbie-Herstellers um fast 30 Prozent ab.
Mit schwachen Quartalszahlen und einem mauen Ausblick verschreckt Mattel die Anleger. Im Weihnachtsgeschäft bekommt der Spielzeughersteller die Kaufzurückhaltung der US-Kunden zu spüren. Auf einen Schlag sackt die Aktie des Barbie-Herstellers um fast 30 Prozent ab.
Die Aktie des Spielzeugriesen Mattel hat nach einem schlechter als erwartet ausgefallenen US-Weihnachtsgeschäft auf einen Schlag mehr als ein Viertel ihres Werts verloren. Der Kurs fiel im nachbörslichen US-Handel um rund 28 Prozent. Mattel gehören Marken wie Barbie und Hot Wheels.
Das Dezember-Geschäft in den USA habe zwar zugelegt, aber schwächer als von Mattel selbst erwartet, sagte Finanzchef Paul Ruh nach der Vorlage von Quartalszahlen. Er verwies unter anderem darauf, dass "preisbewusste" Verbraucher auf Schnäppchensuche gewesen seien und der Handel zögerlicher Lagerbestände aufgebaut habe. In dieser Situation habe Mattel zu Rabatten greifen müssen, was wiederum die Profitabilität gedrückt habe. Außerhalb der USA sei das Geschäft wie erwartet gelaufen, sagte Ruh.
Der Quartalsgewinn von Mattel fiel im Jahresvergleich um ein Viertel auf 106,2 Millionen Dollar. Der Umsatz legte um sieben Prozent auf knapp 1,7 Milliarden Dollar zu.
In den USA wird seit Monaten darüber diskutiert, ob Verbraucher angesichts hoher Lebenshaltungskosten sparsamer beim Geldausgeben werden - und ob die von Präsident Donald Trump auf Importe verhängten Zölle dabei eine Rolle spielen. Der Rivale Hasbro hatte allerdings keine Probleme in seinem Weihnachtsgeschäft, obwohl der Konzern in den USA Preise erhöhte. Hasbro habe die Preise zunächst im Entertainment- und Sammlerartikel-Bereich angehoben, wo die Nachfrage traditionell robuster sei, sagte Firmenchef Chris Cocks dem "Wall Street Journal". In diesem Jahr seien die Aufschläge auf andere Kategorien ausgeweitet worden.













