Marius Borg Høiby bestreitet Vergewaltigungsvorwürfe
ZDF
Der Prozess gegen den Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit hat begonnen. Marius Borg Høiby bestreitet die Vergewaltigungsvorwürfe.
In Oslo hat der Prozess gegen den Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit begonnen. Zu Beginn der Verhandlung bestritt Marius Borg Høiby die Vergewaltigungsvorwürfe. Der älteste Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit hat zum Start der Gerichtsverhandlung gegen ihn die schwersten Vorwürfe bestritten. Marius Borg Høiby antwortete leise mit "Nein" auf die Frage, ob er die Strafschuld wegen Vergewaltigung und sexuellen Missbrauchs mehrerer Frauen einräume. Er bestritt außerdem, die mutmaßlichen Opfer während der Taten gefilmt zu haben. Høiby erschien in einer grünen Hose und einem grünen Pullover vor dem Gericht in der norwegischen Hauptstadt Oslo. Außerdem trug er Ohrringe und eine auffällige Brille. Fotos oder Videos des Angeklagten zu machen, ist verboten. Als die Staatsanwaltschaft nach der Verlesung der Anklage detailliert die Vergewaltigungs- und Gewaltvorwürfe schilderte, wirkte Høiby zunehmend nervös und wippte mit den Beinen. "Der Anklagte ist der Sohn der Kronprinzessin", sagte Staatsanwalt Sturla Henriksbo. Høiby dürfe "weder milder noch strenger" bestraft werden als andere Verdächtige. Laut Staatsanwaltschaft drohen dem 29-Jährigen im Fall einer Verurteilung bis zu zehn Jahre Gefängnis. Der Norweger muss sich wegen Dutzender teils schwerer Vergehen verantworten. Zu den 38 Anklagepunkten zählen auch Fälle von häuslicher Gewalt, Sachbeschädigung, Drogen- und Verkehrsdelikte. Einige dieser Taten hat Marius Borg Høiby zugegeben.













