Klingbeil zu Trumps Kehrtwende: "Schwarz auf weiß abwarten"
ZDF
Nach Trumps Kehrtwende im Grönland-Streit ordnet Vizekanzler Lars Klingbeil die Lage im heute journal ein. Er warnt vor vorschnellen Schlüssen.
Trump lenkt im Streit um Grönland ein - in Europa wächst die Hoffnung auf Entspannung. Vizekanzler Lars Klingbeil ordnet die Kehrtwende ein und warnt vor vorschnellen Schlüssen. Nach Tagen der Eskalation und scharfer Drohungen gegen Dänemark und Grönland deutet sich im Streit mit den USA eine Entspannung an. US-Präsident Donald Trump hat nach Gesprächen mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte eine Kehrtwende gemacht. In Europa wächst die Hoffnung, dass die Krise damit beigelegt ist. Vizekanzler und Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) warnte im ZDF heute journal vor vorschneller Erleichterung. Nach dem "Hin und Her der letzten Tage" müsse man "wirklich erstmal abwarten", sagte Klingbeil. Er habe die Äußerungen Trumps verfolgt, entscheidend seien aber die konkreten Vereinbarungen. Trumps Einlenken führt Klingbeil auf eine Mischung aus internationalem Druck und wachsender wirtschaftlicher Unsicherheit in den USA zurück. In Davos habe er Gespräche mit Investoren geführt, "die eine wachsende Unsicherheit sehen, was die Investitionen in den USA und die Finanzstabilität in den USA angeht".













