
Keine Zeit für "Sehnsucht": Neuer BVB-Sportdirektor mahnt zur Geduld
n-tv
Ole Book soll bei Borussia Dortmund für frischen Wind sorgen. Bei seiner Vorstellung schwelgt der neue Sportdirektor in Erinnerungen an seine früheren Fan-Tage. Doch eine Sache will er nicht "rausposaunen".
Ole Book soll bei Borussia Dortmund für frischen Wind sorgen. Bei seiner Vorstellung schwelgt der neue Sportdirektor in Erinnerungen an seine früheren Fan-Tage. Doch eine Sache will er nicht "rausposaunen".
Die Dortmunder Sehnsucht nach Titeln kennt Ole Book aus eigener Erfahrung. "Ich kann mich an die knapp verpasste Meisterschaft 1992 erinnern, weil wir mit vielen Kindern mit Radio und Bollerwagen durch die Nachbarschaft gezogen sind und alle sehr traurig waren", erzählte der neue BVB-Sportdirektor, als er nach seinem ersten Erlebnis mit der Borussia gefragt wurde.
Damals scheiterte sein "Herzensverein" am letzten Spieltag, und für den kleinen Ole in Beckum unweit von Dortmund platzte ein Traum. 34 Jahre später ist Book mitverantwortlich dafür, dass sich in Zukunft die Wünsche der BVB-Fans erfüllen. Doch von Titeln wollte der inzwischen 40-Jährige bei seiner Vorstellung als neuer Sportdirektor des Bundesliga-Zweiten noch nicht reden.
"Diese Sehnsucht kann ich nachvollziehen, natürlich würde ich mich auch darüber freuen", sagte der Nachfolger von Sebastian Kehl, der beim BVB einen Dreijahresvertrag unterschrieben hat, "aber ich glaube, wir wären nicht gut beraten, wenn wir jetzt große Ziele rausposaunen."
Es gebe in der Bundesliga, fügte Book mit Blick auf den FC Bayern an, "einen Verein, der gerade ein bisschen enteilt ist". Er wolle das "Beste geben, um so erfolgreich wie möglich zu sein", betonte er. "Träume darf jeder haben, aber noch sind wir ein ganzes Stück davon weg."













