
Bayer Leverkusen ringt nach Blamage um Fassung
n-tv
Bayer Leverkusen kämpft weiter um die Champions League - trotz erneutem Dämpfer gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten und harscher Kritik aus der eigenen Mannschaft. Was Trainer Kasper Hjulmand jetzt Hoffnung macht.
Bayer Leverkusen kämpft weiter um die Champions League - trotz erneutem Dämpfer gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten und harscher Kritik aus der eigenen Mannschaft. Was Trainer Kasper Hjulmand jetzt Hoffnung macht.
Trainer Kasper Hjulmand von Bayer Leverkusen hat den Kampf um die Champions-League-Plätze trotz des nächsten Rückschlags in der Fußball-Bundesliga noch nicht aufgegeben. "Wir haben noch sieben Spiele und jagen diese vier Punkte", sagte er nach dem 3:3 beim Tabellenletzten 1. FC Heidenheim. So groß ist der Abstand auf die Ränge, die zur Königsklassen-Teilnahme berechtigen.
Hoffnung, im Saison-Endspurt zu den Konkurrenten noch aufzuschließen, schöpft er aus dem entzerrten Spielplan. "Ich glaube, es ist sehr, sehr gut, dass wir jetzt wieder zweimal samstags spielen", sagte der 53-Jährige mit Blick auf das Aus in der Champions League. Dadurch fallen Spiele weg und Hjulmand hat mehr Zeit, mit seinen Spielern zu arbeiten. "Wir haben außerdem auch gezeigt, dass wir gegen gute Mannschaften gut spielen können." Zudem sollen einige Spieler aus Verletzungen zurückkehren.
Zum dritten Mal in dieser Saison hat Bayer nach den Spielen bei Werder Bremen und dem SC Freiburg drei Tore erzielt, sich am Ende aber mit nur einem Punkt zufriedengeben müssen. "Drei Tore müssen reichen, um zu gewinnen", sagte Hjulmand, dessen Mannschaft zwei Führungen verspielte. "Wenn es eine Erklärung geben würde, dann wäre es einfach für einen Trainer. So kann das nicht weitergehen." Mittelfeldspieler Malik Tillman - Torschütze des zwischenzeitlichen 1:0 - nannte die Leistung in der schwachen zweiten Halbzeit sogar "peinlich".
Leverkusen hatte das Spiel zunächst dominiert. Doch nach den Treffern von Malik Tillman (22.) und Schick (35.) schienen sich die Gäste ihrer Sache zu sicher zu sein. Hennes Behrens (56.) verkürzte, der eingewechselte Marvin Pieringer verwandelte einen von Robert Andrich verursachten Foulelfmeter (72.) und besorgte nach dem zweiten Treffer von Schick (79.) auch den Endstand (85.).













