DFB-Legende Popp droht Abschied ohne Champions League
n-tv
Für den VfL Wolfsburg geht es in der Champions League der Frauen gegen den alten Rivalen aus Lyon. Doch Zukunftssorgen begleiten die einstigen Seriensiegerinnen. Wie es ohne Superstar Alexandra Popp in der kommenden Saison laufen könnte, muss das Team jetzt schon einmal testen.
Für den VfL Wolfsburg geht es in der Champions League der Frauen gegen den alten Rivalen aus Lyon. Doch Zukunftssorgen begleiten die einstigen Seriensiegerinnen. Wie es ohne Superstar Alexandra Popp in der kommenden Saison laufen könnte, muss das Team jetzt schon einmal testen.
Für Alexandra Popp könnte ihre lange Champions-League-Karriere ohne Abschiedsspiel enden. Wenn sich der VfL Wolfsburg im Viertelfinale nicht gegen Rekordsieger Olympique Lyon durchsetzt, dann war's das wohl für die frühere DFB-Kapitänin und künftige Spielerin von Borussia Dortmund mit der Königsklasse. Denn die 34-Jährige fällt mit einer muskulären Wadenverletzung "einige Wochen aus", wie der VfL bestätigte. Als ob die Fußballerinnen beim VW-Klub - vor allem perspektivisch - nicht genug Sorgen hätten.
Damit fehlt Popp nicht nur im Hinspiel der VfL-Frauen gegen die Französinnen am Dienstag (18.45 Uhr/Disney+ und im ntv.de-Liveticker) in der Volkswagen-Arena, sondern auch im Rückspiel am 2. April. Deutschlands dreifache "Fußballerin des Jahres" mit 112 Champions-League-Einsätzen, die im Sommer zum derzeitigen Regionalligisten BVB wechselt, hatte sich die Blessur bei Wolfsburgs 1:0-Sieg bei der TSG Hoffenheim zugezogen.
"Lyon ist einer der Top-Favoriten auf den Titel", sagte VfL-Trainer Stephan Lerch vor der Partie gegen den Tabellenführer der Première Ligue mit der Ex-Wolfsburgerin Jule Brand. "Aber wir können nur gewinnen, wir können nur unser Bestes auf dem Platz lassen, alles geben, einen großen Kampf zeigen."
Nach dem Hoffenheim-Spiel verfolgten Popp und Co. auf der Fahrt zum Flugplatz Speyer/Ludwigshafen die Übertragung der VfL-Männer in der Bundesliga gegen Werder Bremen (0:1). Deren möglicher Abstieg könnte auch Auswirkungen auf die Frauen haben - auch wenn die davon im Moment nicht ausgehen.













