
Krimi um verschwundene Meisterschale nimmt irre Wendung
n-tv
Ende vergangenen Jahres kommt den Füchsen Berlin ihre Meisterschale abhanden, wenige Monate später werden zwei Männer verhaftet, die sie gestohlen haben sollen. Die Schale, so die Befürchtung, ist nur noch ein Klumpen Metall. Doch es ist anders.
Ende vergangenen Jahres kommt den Füchsen Berlin ihre Meisterschale abhanden, wenige Monate später werden zwei Männer verhaftet, die sie gestohlen haben sollen. Die Schale, so die Befürchtung, ist nur noch ein Klumpen Metall. Doch es ist anders.
Die verschwundene Meisterschale des deutschen Handball-Meisters Füchse Berlin ist im eigenen Keller der Geschäftsstelle wieder aufgetaucht. Bei einer Inventur hätten Mitarbeiter die Schale hinter Kartons entdeckt, berichtete Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning der Deutschen Presse-Agentur.
Demnach wurde die Trophäe bereits im Februar gefunden. Da die Polizei aber ein zweites Mal Beweise sichern musste, hielten sich die Füchse bislang bedeckt. Zuvor hatte "Bild" berichtet.
Im November war die Trophäe aus den Räumen der Geschäftsstelle des deutschen Meisters am Gendarmenmarkt verschwunden. Der Klub meldete einen Diebstahl. Die Diebe hatten nach Angaben von Hanning einen Generalschlüssel und einen Transponder für den Einbruch genutzt.
Rund zwei Monate danach hatte die Polizei zwei Verdächtige gefasst. Die Meisterschale fanden Polizisten bei den Durchsuchungen jedoch nicht. "Die Täter sind gefasst", berichtete Hanning bei Instagram damals und verkündete dann "die traurige Nachricht. Die Schale ist ein Barren". Man habe lediglich einen Silberbarren übergeben bekommen. Die echte Trophäe, die sich die Füchse zuvor mit einer überragenden Saison verdient hatte, war allerdings nie angetastet worden.













