
Mikaela Shiffrin vergießt Tränen nach Rekord-Triumph
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Emma Aicher verpasst Ski-Wunder: Mikaela Shiffrin vergießt Tränen nach historischem Triumph im Gesamtweltcup
Emma Aicher macht es im Kampf um die große Kristallkugel spannend, kann Mikaela Shiffrin letztlich aber nicht mehr abfangen. Der US-Star feiert einen historischen Triumph und wird von den Emotionen übermannt.
Als Emma Aicher fluchend ins Ziel einfuhr, hatte US-Skistar Mikaela Shiffrin nach ihrem geschichtsträchtigen Erfolg schon einige Freudentränen vergossen. Die deutsche Skirennfahrerin fiel nach einem schweren Patzer im zweiten Durchgang noch vom Podestplatz drei auf Rang zwölf zurück und verpasste einen Triumph im Gesamtweltcup.
Der Amerikanerin reichte beim Sieg der Kanadierin Valerie Grenier Platz elf, um die Führung im Gesamtklassement zu behaupten und sich zum sechsten Mal die große Kristallkugel der besten Athletin einer Saison zu sichern. In den Armen ihres Verlobten Aleksander Aamodt Kilde ließ die 31-Jährige ihren Emotionen freien Lauf, sank in den Schnee und schlug die Hände ungläubig vors Gesicht.
"Es ist sehr emotional. Das waren meine ersten Tränen seit Olympia. Ich bin so dankbar dafür, in dieser Position zu sein und ich bin auch dankbar für den Zweikampf mit Emma. Was sie im ersten Durchgang gemacht hat, war spektakulär und zeigt, dass sie es kann", sagte Shiffrin.
Aicher war mit 85 Zählern Rückstand auf Shiffrin ins letzte Rennen des Winters gegangen. Um im Gesamtklassement noch vorbeizuziehen, hätte sie gewinnen müssen und Shiffrin nicht punkten dürfen. Die Chancen der jungen Deutschen waren also minimal - doch fast hätte sie es tatsächlich noch geschafft.













