
Kamikazedrohnen für die Bundeswehr: Bedenken wegen Investor Peter Thiel
ProSieben
Der Haushaltsausschuss entscheidet über die Beschaffung von Kamikazedrohnen für die Bundeswehr – und weist Kritik zu einem Investor zurück.
Sie kreisen am Himmel, bis ihnen jemand per Datenlink ein Ziel zuweist. Dann stürzen sich die Kamikazedrohnen auf das Objekt und sprengen es in die Luft. Solche auch "Loitering Munition" – auf Deutsch "lauernde Munition" – genannten Waffensysteme sollen bald auch der Bundeswehr zur Verfügung stehen. Der Haushaltsausschuss des Bundestages entscheidet am Mittwoch (25. Februar) über einen Kauf im Umfang von rund 540 Millionen Euro bei den deutschen Herstellern Helsing und Stark Defence. Besonders gegen Letzteren gibt es Bedenken. Denn US-Milliardär Peter Thiel gehört zu den Investoren. Warum die Bundeswehr die Drohnen bekommen soll und wie Hersteller und Politik auf die Kritik reagieren.













