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Intel-Gründer Gordon Moore ist tot

Intel-Gründer Gordon Moore ist tot

n-tv
Saturday, March 25, 2023 08:45:10 AM UTC

Als Halbleiter-Pionier geht Gordon Moore in die Geschichte ein. 1968 gründet er Intel und ebnet dem Siegeszug des PC mit immer schnelleren Prozessoren den Weg. Mit "Moore's Law" prophezeit er früh den rasanten technologischen Fortschritt bei den Halbleitern. Mit 94 Jahren ist er nun gestorben.

Der Mitbegründer des US-Chipherstellers Intel, Gordon Moore, ist im Alter von 94 Jahren gestorben. Dies teilte das Unternehmen mit. Moore war ein Pionier der Halbleiterindustrie. Der Amerikaner gründete 1968 gemeinsam mit Robert Noyce NM Electronics, das später zu Intel wurde. Unter seiner und Noyces Führung erfand Intel die Mikroprozessoren, die den Weg für die Revolution der Personal Computer (PC) ebneten. Gemeinsam mit seinem Entwicklerteam sorgte er schließlich dafür, dass Intel-Prozessoren in mehr als 80 Prozent aller Computer weltweit eingebaut wurden.

"Es ist wirklich schön, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein", sagte Moore 2005 in einem Interview. "Ich hatte das große Glück, in die Halbleiterindustrie einzusteigen, als sie noch in den Kinderschuhen steckte. Und ich hatte die Gelegenheit, mich von der Zeit, in der wir keinen einzigen Siliziumtransistor herstellen konnten, bis zu der Zeit zu entwickeln, in der wir 1,7 Milliarden davon auf einen Chip gebracht haben. Es war eine phänomenale Reise."

Bekannt wurde er auch durch das von ihm definierte "Moore's Law". Moore, der in Kalifornien Physik und Chemie studiert und mit einer Promotion abgeschlossen hatte, sagte bereits 1965 voraus, dass sich die Zahl der integrierten Schaltungen auf gleicher Fläche etwa alle zwei Jahre verdoppeln wird und behielt recht mit der Annahme. Hatte der erste Transistor im Jahr 1947 noch die Größe einer Streichholzschachtel, finden sich heute Dutzende Millionen auf der Fläche eines Fingernagels.

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