
Heineken streicht bis zu 6000 Stellen
n-tv
Heineken ist der zweitgrößte Brauereikonzern der Welt. Doch das Unternehmen leidet unter wachsender Unsicherheit. Tausende Menschen verlieren innerhalb der nächsten zwei Jahre ihren Arbeitsplatz.
Heineken ist der zweitgrößte Brauereikonzern der Welt. Doch das Unternehmen leidet unter wachsender Unsicherheit. Tausende Menschen verlieren innerhalb der nächsten zwei Jahre ihren Arbeitsplatz.
Die schwache Nachfrage nach Bier veranlasst die Brauerei Heineken zu einem drastischen Stellenabbau. Weltweit sollen bis zu 6000 Arbeitsplätze wegfallen, teilte der niederländische Konzern mit. Das entspreche bis zu 7 Prozent der derzeitigen Belegschaft. Im Rahmen des Stellenabbaus sollen jährlich Hunderte Millionen Euro eingespart werden.
Heineken meldete für die letzten drei Monate des Jahres 2025 einen Volumenrückgang beim Bierabsatz von 1,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Für das Gesamtjahr sank das Volumen um 1,2 Prozent. Im wichtigen europäischen Markt ging das Volumen 2025 um 3,4 Prozent zurück.
Der Bierabsatz wurde in den letzten Jahren durch höhere Kosten für die Brauereien und eine nachlassende Konsumfreude der Verbraucher beeinträchtigt. Die knapperen Budgets der Verbraucher werden durch ein wachsendes Gesundheitsbewusstsein, insbesondere bei jüngeren Trinkern, noch verschärft.
Branchenanalysten erwarten, dass das Wachstum des Biervolumens in diesem Jahr mager ausfallen wird, trotz eines wahrscheinlichen Impulses durch die Fußball-Weltmeisterschaft, die in diesem Sommer in den USA, Kanada und Mexiko stattfinden soll. Und diese schwierigen Trends dürften sich in nächster Zeit nicht abschwächen, so der Vorstandsvorsitzende von Heineken. "Wir bleiben bei unseren kurzfristigen Erwartungen für die Biermarktbedingungen vorsichtig", sagte Dolf van den Brink, der Ende Mai von seinem Posten zurücktreten wird.













