
Gutachten zeigt noch mehr Ungereimtheiten bei Signa-Gruppe
n-tv
Kurz nach der ersten Anklage gegen den Pleitier Benko kommen immer mehr Details ans Licht. Ein Gutachten zeigt, wie mehrere Kredite seiner Firmen wohl gegen österreichisches Recht verstießen. Auch bei seinen luxuriösen Privatvillen soll Benko getrickst haben.
In der von Immobilienpleitier René Benko gegründeten Signa-Gruppe gab es bei der Finanzierung offenbar mehr Ungereimtheiten als bisher bekannt. Darüber berichtet der "Spiegel", der sich auf ein ihm vorliegendes Gutachten des Beratungshauses Deloitte vom 29. Januar 2025 beruft. Danach verstießen mehrere Kredite, sogenannte Up-Stream-Darlehen, in denen Tochterfirmen der Signa-Holding als Muttergesellschaft Geld liehen, wohl gegen österreichisches Recht, gegen die verbotene Einlagenrückgewähr.
In der Mehrzahl habe es "an der betrieblichen Rechtfertigung der Kreditgewährung" gefehlt, schreiben die Prüfer, Darlehen seien mit zu niedriger Verzinsung und ohne nötige Sicherheiten vergeben worden, ohne eine "Risikobeurteilung mit Bank-Standard". Auch, während sich Signas Lage verschlechterte.
