Golfregion: Raketen treffen Schiff, Treibstofflager in Brand
ZDF
Nahe der Straße von Hormus wurde ein Schiff von Raketen getroffen. In Oman und Bahrain setzten wohl iranische Angriffe Treibstofflager in Brand.
Nahe der Straße von Hormus wurde ein Schiff von Raketen getroffen. In den Golfstaaten Bahrain und Oman setzten derweil mutmaßlich iranische Angriffe Treibstofflager in Brand. Während US-Präsident Donald Trump erneut ein baldiges Ende des Iran-Krieges in Aussicht stellt, nehmen die iranischen Streitkräfte immer stärker die Energiewirtschaft in der Golfregion ins Visier. Mit den Attacken will die Regierung in Teheran vermutlich die Kosten für eine Fortsetzung des Krieges in die Höhe treiben. Wegen der Blockade der für die Schifffahrt äußerst wichtigen Straße von Hormus war der Ölpreis zuletzt auf den höchsten Stand seit Sommer 2022 gestiegen. Nach den Worten von US-Präsident Trump könnte der Krieg mit Iran schon "bald" enden. Es gebe "praktisch nichts mehr, was man angreifen könnte", zitierte ihn das US-Nachrichtenportal "Axios" nach einem Telefoninterview. Israel erklärte hingegen, es habe noch eine umfangreiche Liste an Zielen in Iran. Iran griff nach Angaben örtlicher Behörden in Bahrain Treibstofflager nahe dem internationalen Flughafen an. Unklar ist bisher, ob es sich bei den betroffenen Treibstofflagern um die Kerosindepots des Flughafens am Rande der Hauptstadt Manama oder eine andere Einrichtung handelt. Die Bewohner des Inselstaats im Persischen Golf wurden aufgefordert, sich in Sicherheit zu begeben. Im Oman wurden Treibstofftanks im Hafen von Salala mutmaßlich von iranischen Drohnen getroffen. Auf einem vom TV-Sender Al Jazeera veröffentlichten Video war zu sehen, wie ein großer Feuerball über einem der Tanks aufsteigt.













