
Formel 1 sagt wegen Iran-Kriegs zwei Rennen ab
n-tv
Die Formel 1 wird wegen der angespannten Sicherheitslage im Nahen Osten nicht in Bahrain und Saudi-Arabien gastieren. Die Motorsport-Königsklasse sagt die beiden für den 12. und 19. April geplanten Rennen nach Informationen von RTL/ntv ab.
Die Formel 1 wird wegen der angespannten Sicherheitslage im Nahen Osten nicht in Bahrain und Saudi-Arabien gastieren. Die Motorsport-Königsklasse sagt die beiden für den 12. und 19. April geplanten Rennen nach Informationen von RTL/ntv ab.
Wegen der Eskalation im Nahen Osten standen die beiden Formel-1-Rennen in Bahrain (12. April) und Saudi-Arabien (19. April) bereits auf der Kippe, nun ist klar: Die Königsklasse des Motorsports wird im April nicht dort gastieren, beide Rennen sind nach Informationen von RTL/ntv abgesagt. Eine offizielle Bestätigung steht noch aus.
Wie mehrere Medien zuvor berichtet hatten, hatte sich die Formel 1 für ihre Entscheidung, wie mit den beiden Rennen im Nahen Osten umzugehen sei, eine Deadline bis zum 20. März gesetzt. Danach sei es logistisch nicht mehr möglich, Personal und Material rechtzeitig an den Golf zu bringen.
Im Fahrerlager war schon vor der nun getroffenen Absage davon ausgegangen worden, dass die Wüsten-Grand-Prix angesichts der anhaltenden militärischen Auseinandersetzungen nach den Angriffen der USA und Israels auf den Iran nicht stattfinden können. Auch Bahrain war von iranischen Geschossen getroffen worden, unter anderem schlugen sie in einem Hotel ein, in dem das Williams-Team Veranstaltungen abhielt.
"Der Hintergrund für die Absage sind die großen Sicherheitsbedenken der Teams", sagte RTL/ntv-Formel-1-Experte Felix Görner zu der Entscheidung. "Im Sinne der Sicherheit der vielen tausend Menschen, die für die Formel 1 arbeiten, ist die Absage alternativlos." Die Formel 1 verzichte mit ihrer Entscheidung auf viel, viel Geld. "Alleine die Ausrichtung des Rennens in Bahrain bringt der Formel 1 mindestens 40 Millionen US-Dollar, der Grand Prix in Saudi-Arabien sogar 60 Millionen Dollar." Ersatzrennen wird es nicht geben, damit pausiert die Formel 1 über den kompletten April.

Aktuell scheint es kaum vorstellbar, dass Iran trotz der sportlichen Qualifikation für die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 teilnimmt. Das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko beginnt in weniger als 100 Tagen. FIFA-Präsident Gianni Infantino aber beschwichtigt nach einem Treffen mit US-Präsident Trump.












