
Familienlesung mit Dragqueens? Aiwanger sieht einen „Fall fürs Jugendamt“
Die Welt
„Vicky Voyage“ und „King Eric BigClit“ sorgen für Streit in Bayern: Dass die beiden Dragqueens demnächst auch vor Kinder in einer öffentlichen Bibliothek auftreten, gefällt dem Freie-Wähler-Chef nicht. Die Grünen hingegen empfehlen „mehr Gelassenheit“.
Eine geplante Lesung für Familien mit den Dragqueens Vicky Voyage und King Eric BigClit in einer Stadtbibliothek in München sorgt derzeit für Wirbel.
„Das ist Kindswohlgefährdung und ein Fall fürs Jugendamt, keine Weltoffenheit wie es die Grünen verharmlosen“, sagte Bayerns Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger der „Bild“-Zeitung und forderte den Stopp der Veranstaltung. Ähnlich äußerte sich der Politiker auch bei Twitter und verwies dabei auch auf den Social Media-Auftritt der Performer, den er als anstößig empfindet. Im Gespräch mit dem TV-Sender WELT sagte Aiwanger: „Das kann man nicht als künstlerische Freiheit und Weltoffenheit abtun.“

Beim Treffen der „Koalition der Willigen“ in Paris sorgt Kanzler Merz mit einem Kurswechsel für Aufsehen: Er schließt eine militärische Rolle Deutschlands zur Absicherung eines Waffenstillstands nicht aus. Macron spricht von Sicherheitsgarantien, Selenskyj von „substanziellen Dokumenten“ – während die USA zögern.












