EU-Parlament stoppt Umsetzung von Zolldeal mit USA
ZDF
Der Zolldeal zwischen den USA und der EU liegt auf Eis. Das EU-Parlament stoppte nach Trumps neuen Zolldrohungen die Umsetzung des Abkommens.
Der Zolldeal zwischen den USA und der EU liegt auf Eis. Das EU-Parlament stoppte nach Trumps neuen Zoll-Drohungen wegen Grönland die Umsetzung des Deals. Das Europäische Parlament hat die Arbeiten zur Umsetzung des im vergangenen Jahr vereinbarten Zollabkommens zwischen den USA und der EU formell auf Eis gelegt. Der Vorsitzende des Handelsausschusses, Bernd Lange (SPD), teilte in Straßburg mit: In den Handelsbeziehungen zwischen der EU und den Vereinigten Staaten droht damit erneut eine Eskalation. Die jetzt gestoppten Arbeiten sollten eigentlich dazu führen, dass Industriegüter aus den USA künftig zollfrei in die EU eingeführt werden können. Zudem sollten sie einen verbesserten EU-Marktzugang von bestimmten Meeresfrüchten und Agrarprodukten ermöglichen. Im Gegenzug für diese EU-Zusagen verzichtete US-Präsident Donald Trump im vergangenen Sommer auf die Einführung von Sonderzöllen in Höhe von 30 Prozent auf Importe aus der EU und veranlasste auch die Senkung von Autozöllen. Die Umsetzung der Versprechen wurde von der EU-Kommission bereits vor Monaten auf den Weg gebracht, für den Vollzug braucht es aber die Zustimmung des Parlaments und der Mitgliedsstaaten zu den entsprechenden Verordnungen.













