
Die Wall Street ist weiter auf Rekordjagd
n-tv
Die anhaltenden Zinssenkungshoffnungen treiben die Wall Street trotz des Shutdowns an. Trumps Drohung, Hunderttausende Bundesangestellte zu entlassen, sorgt allerdings für Unsicherheit.
Die Rekordjagd an der Wall Street hat sich am Donnerstag fortgesetzt. Dow-Jones, S&P-500 und der Nasdaq-Composite markierten mit den Schlussständen neue Rekordhochs. Angetrieben wurde der Markt von den anhaltenden Zinssenkungshoffnungen nach dem überraschend schwachen ADP-Arbeitsmarktbericht am Vortag. Der Shutdown wird zwar nur als vorübergehend angesehen, doch es zeichnet sich bislang keine Annäherung zwischen Republikanern und Demokraten ab. Weiter gesucht war mit der KI-Fantasie der Technologie-Sektor.
Der Dow-Jones-Index gewann 0,2 Prozent auf 46.520 Punkte. Der S&P-500 stieg um 0,1 Prozent und der Nasdaq-Composite verbesserte sich um 0,4 Prozent. Nach ersten Zählungen gab es an der Nyse 1.301 (Mittwoch: 1.622) Kursgewinner und 1.459 (1.149) Kursverlierer. 67 (77) Titel schlossen unverändert.
Einen weiteren Hinweis auf die Verfassung des US-Arbeitsmarktes hätten die wöchentlichen Arbeitsmarktdaten liefern können, doch diese sind dem Shutdown zum Opfer gefallen und wurden nicht gemeldet. Auch die Daten zum Auftragseingang der US-Industrie wurden nicht bekannt gegeben. Am Freitag wird auch die Bekanntgabe des monatlichen Arbeitsmarktberichts entfallen.
