
Die royalen Verstrickungen im Epstein-Skandal
n-tv
Die Liste der ziemlich besten Freunde, die der Sexualstraftäter Jeffrey Epstein einst hatte, reicht von Präsidenten über Tech-Giganten und Show-Stars - bis hin zu den Royals. Dabei steht nicht mehr nur der britische Ex-Prinz Andrew im Fokus.
Die Liste der ziemlich besten Freunde, die der Sexualstraftäter Jeffrey Epstein einst hatte, reicht von Präsidenten über Tech-Giganten und Show-Stars - bis hin zu den Royals. Dabei steht nicht mehr nur der britische Ex-Prinz Andrew im Fokus.
Rund 3,5 Millionen Seiten umfassen die "Epstein Files", die bislang veröffentlicht wurden. Die Liste der Namen, die in ihnen auftauchen, ist lang. Sie reicht von Bill Clinton bis Donald Trump, von Elon Musk bis Bill Gates, von Michael Jackson bis Mick Jagger.
Und auch zwischen mehreren europäischen Königshäusern und dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein gab es nachweislich Verbindungen - wenngleich die Erwähnung eines Namens in den Akten allein nichts darüber aussagt, ob sich die betreffende Person auch wirklich etwas zuschulden kommen ließ oder nicht.
Da wäre etwa König Frederik von Dänemark. Er taucht in den bisher zugänglichen Dokumenten mindestens zweimal auf. An einer Stelle geht es um die mögliche Kontaktanbahnung Epsteins mit dem heute 57-Jährigen, der seit Januar 2024 auf dem Thron sitzt und damals noch Prinz war. So existiert eine E-Mail des britischen Millionärs Ian Osborne, in der er seinem Geschäftspartner Epstein mitteilte, Frederik im März 2012 zu treffen. Ziel sollte offenbar sein, den Boden für eine Zusammenarbeit mit dem damaligen Thronfolger zu bereiten.
An einer anderen Stelle in den Akten geht es dann um ein Dinner in London im Juli 2012. Auch dieses wird nach Recherchen der dänischen Zeitung "Ekstra Bladet" in einer E-Mail Osbornes an Epstein erwähnt. Auf der 22 Personen umfassenden Gästeliste, die der Brite seiner Nachricht beifügte, sollen auch die Namen von Frederik und seinem Privatsekretär vermerkt gewesen sein.













