
"Die Altkleidercontainer sind voll mit diesem Schrott"
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Carsten Schneider über Modemüll von Shein: "Die Altkleidercontainer sind voll mit diesem Schrott"
Jeden Tag landen zwölf Millionen Pakete aus China in der EU. Viele stammen von Billiganbietern wie Shein und enthalten minderwertige Kleidung. "Diese Produkte taugen nichts", sagt Umweltminister Schneider im Interview. "Die Altkleidersammlungen gehen wegen dieses Schrotts pleite."
Der SPD-Politiker kann sich in den eigenen vier Wänden vom Modemüll überzeugen: "Meine Tochter gehört zur Kernzielgruppe", berichtet er im "Klima-Labor" von ntv. "Bei uns klingeln die Paketboten öfter mal." Jetzt möchte Schneider gemeinsam mit der EU zurückschlagen: Ab Juli wird eine pauschale 3-Euro-Gebühr auf Billigpäckchen fällig. Außerdem will er Hersteller an den Entsorgungskosten beteiligen und Händlern das Wegwerfen von nicht verkauften Waren verbieten. Klamottenflut? "Die müssen sich was anderes einfallen lassen."
ntv.de: Haben Sie selbst schon einmal bei Temu oder Shein bestellt?
Carsten Schneider: Ich nicht, aber meine Tochter gehört mit 17 Jahren zur Kernzielgruppe. Deshalb habe ich das bereits vor ein paar Jahren wahrgenommen. Bei uns zu Hause klingeln die Paketboten tatsächlich öfter mal.
War etwas Sinnvolles dabei?

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