
Deutsche Bahn sperrt monatelang eine der wichtigsten Ost-West-Achsen
n-tv
Seit einem halben Jahr läuft die Generalsanierung der Bahnstrecke Berlin - Hamburg. Nun wird es auf einer weiteren Verbindung monatelang eine Großbaustelle geben. Reisende in Nordrhein-Westfalen sollten sich auf deutlich längere Fahrtzeiten einstellen.
Seit einem halben Jahr läuft die Generalsanierung der Bahnstrecke Berlin - Hamburg. Nun wird es auf einer weiteren Verbindung monatelang eine Großbaustelle geben. Reisende in Nordrhein-Westfalen sollten sich auf deutlich längere Fahrtzeiten einstellen.
Umleitungen im Fernverkehr, Ersatzbusse für Pendler: Zwischen Köln, Wuppertal und Hagen fahren bald mehr als fünf Monate lang fast keine Züge mehr. Die Bahn unterzieht eine ihrer wichtigsten Strecken in Nordrhein-Westfalen einer Generalsanierung. Das verlangt Reisenden einiges ab. Denn die Auswirkungen reichen über die Region hinaus, auch wegen einer weiteren Großbaustelle im östlichen Ruhrgebiet.
Welche Einschränkungen gibt es während der Bauphase?
Fernzüge fahren während der gesamten Generalsanierung überhaupt nicht zwischen Köln, Wuppertal und Hagen. Wegen der maroden Brücke in Schwerte ist die Strecke für den Fernverkehr bis zum 15. Mai sogar bis Dortmund dicht. ICE-Züge von Köln nach Berlin und Hamburg fahren über Düsseldorf, Duisburg und das Ruhrgebiet - dadurch dauert die Fahrt etwa 20 bis 40 Minuten länger. In Wuppertal und Solingen halten während der fünf Monate keine Fernzüge, in Hagen sollen ab 15. Mai zumindest wieder einige fahren. Auch IC-Verbindungen entfallen auf dem Abschnitt ganz.
Im Regionalverkehr sind die verschiedenen Bauphasen entscheidend. Zeitweise sind alle Gleise dicht - dann fallen alle Züge auf etwa zehn Linien in dem Abschnitt aus. Das betrifft auch Züge aus Düsseldorf wie den RE 4 (Dortmund - Aachen) oder den RE 13 (Hamm - Venlo). Während zwei Dritteln der Bauzeit sind immerhin die S-Bahngleise zwischen Düsseldorf und Hagen befahrbar - dort gilt dann ein extra Baustellen-Fahrplan.

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