
Bundesregister: Arztdichte in Region Westfalen-Lippe gering
n-tv
Niedergelassene Ärzte spielen bei der medizinischen Versorgung eine wichtige Rolle. In der Region Nordrhein sieht es nach neuen Zahlen recht gut aus, für den Bereich Westfalen-Lippe aber weniger.
Niedergelassene Ärzte spielen bei der medizinischen Versorgung eine wichtige Rolle. In der Region Nordrhein sieht es nach neuen Zahlen recht gut aus, für den Bereich Westfalen-Lippe aber weniger.
Dortmund (dpa/lnw) - Bei der Arztdichte sieht es neuen Daten zufolge in der Region Nordrhein vergleichsweise gut aus, der KV-Bereich Westfalen-Lippe liegt hingegen recht weit hinten. Das geht aus Zahlen des Bundesarztregisters zum Stand 31. Dezember 2025 hervor, die der dpa vorliegen. Diese beziehen sich auf 17 Regionen der Kassenärztlichen Vereinigungen (KV): Das sind 15 Bundesländer und im Fall des bevölkerungsreichsten Bundeslandes Nordrhein-Westfalen die unterteilten zwei KV-Regionen Nordrhein und Westfalen-Lippe.
Auf 100.000 Einwohner kommen demnach in Nordrhein rund 245 Kassenärzte und Psychotherapeuten, was Platz vier nach Hamburg, Berlin und Bremen entspricht. Von ihnen sind fast 13 Prozent älter als 65 Jahre.
In Westfalen-Lippe errechnet das Register knapp 208 niedergelassene Ärzte und Ärztinnen aller Fachrichtungen sowie Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten pro 100.000 Einwohner. Damit liegt diese KV-Region auf dem vorletzten Platz - vor Brandenburg. Und gut 14 Prozent sind hier über 65 Jahre alt.
Schaut man sich allein die Gruppe der Hausärztinnen und Hausärzte an, so sind es gut 66 Mediziner pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in der Region Nordrhein, was Mittelfeld bedeutet. Knapp 17 Prozent sind älter als 65 Jahre.

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