
Börse schreibt Nutzern 620.000 "Phantom-Bitcoin" gut
n-tv
Eigentlich will eine südkoreanische Kryptobörse Nutzer im Zuge einer Aktion mit rund 2000 Won beglücken. Ein Won ist dabei nur ein Bruchteil eines Euro-Cents wert. Doch die Wons werden offenbar mit Bitcoins verwechselt.
Eigentlich will eine südkoreanische Kryptobörse Nutzer im Zuge einer Aktion mit rund 2000 Won beglücken. Ein Won ist dabei nur ein Bruchteil eines Euro-Cents wert. Doch die Wons werden offenbar mit Bitcoins verwechselt.
Die südkoreanische Kryptowährungsplattform Bithumb hat Hunderten Nutzern versehentlich insgesamt 620.000 Bitcoins im Wert von insgesamt rund 37 Milliarden Euro gutgeschrieben. Wegen des anschließenden plötzlichen Ausverkaufs und kurzzeitigen Wertverlustes der Digitalwährung entschuldigte sich das Unternehmen am Samstag bei den Kundinnen und Kunden. Der Fehler sei während einer Werbeaktion am Freitag passiert.
Berichten zufolge wollte Bithumb 695 Nutzern jeweils rund 2000 Won (1,16 Euro) schicken, schrieb stattdessen - zumindest einigen von ihnen - aber 2000 Bitcoin pro User gut. Viele der Bithumb-Kunden verkauften daraufhin schlagartig ihre Bitcoins an der Börse gegen Won. Der Preis der Währung sank zwischenzeitlich um 17 Prozent auf 81,1 Millionen Won pro Bitcoin (rund 46.800 Euro), wie Grafiken des Unternehmens zeigen. Dabei handelt es sich um den Preis auf Bithumb, wie aus einem Bericht der Branchenplattform Coindesk hervorgeht. Andere Börsen waren in dieser Form nicht betroffen.
Coindesk berichtet im Zuge des Fehlers von "Phantom-Bitcoins". Kein Bitcoin sei im Zuge des Fehlers auf der Blockchain bewegt worden. Auch das deutsche Branchenmedium BTC-Echo berichtet unter Berufung auf Unternehmensangaben, die Guthaben hätten ausschließlich im internen Buchhaltungssystem der Börse existiert.
Das Unternehmen erklärte, die Konten der Betroffenen seien innerhalb von 35 Minuten gesperrt worden. Bithum versprach zudem Entschädigung für Nutzer, die in der Zeit die Börse nutzten. Das Unternehmen habe sich fast die gesamte Summe der versehentlich überwiesenen Bitcoins zurückholen können. Die Vorgänge stünden nicht im Zusammenhang mit einem externen Hackerangriff oder Sicherheitslücken.

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