Aiwanger lehnt Entschuldigung ab
Süddeutsche Zeitung
Noch prüft der Bundeswahlleiter, ob der Freie-Wähler-Chef mit seinem Tweet am Wahlsonntag gegen das Gesetz verstoßen hat. In der Koalition herrscht miese Stimmung - auch weil die CSU die FW für ihr schlechtes Wahlergebnis verantwortlich macht.
Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger macht es spannend. Zwar muss er damit rechnen, dass er an diesem Mittwoch in seiner Landtagsfraktion wegen des umstrittenen Tweets am Wahlsonntag mit deutlichen Worten angegangen wird. Aber eine abermalige Erklärung oder gar eine Entschuldigung, die viele Parteifreunde von ihm erwarten, wollte Aiwanger am Dienstag nicht abgeben. Wie am Vortag bezeichnete er den Tweet als "Missgeschick", bei dem weder "böse Absicht noch sonst etwas im Spiel gewesen sind".

An diesem Sonntag entscheiden die Wählerinnen und Wähler, wer in den nächsten sechs Jahren als Oberbürgermeister die Geschicke der Stadt lenkt: Amtsinhaber Dieter Reiter oder Herausforderer Dominik Krause. Es könnte die spannendste Stichwahl werden, die München je erlebt hat. Alle Entwicklungen im Live-Blog.












