
Ölpreis steigt um zehn Prozent - und soll weiter steigen
n-tv
Nicht der Angriff auf den Iran lässt die Ölpreise steigen. Es ist vor allem die Sperrung der Straße von Hormus, die den Transport von Öl über das Meer behindert. Der Rohstoff dürfte noch teurer werden, eine Entscheidung der Opec+ wird daran nichts ändern.
Nicht der Angriff auf den Iran lässt die Ölpreise steigen. Es ist vor allem die Sperrung der Straße von Hormus, die den Transport von Öl über das Meer behindert. Der Rohstoff dürfte noch teurer werden, eine Entscheidung der Opec+ wird daran nichts ändern.
Die Eskalation im Nahen Osten lässt den Ölpreis steigen: Nach dem Angriff der USA und Israels auf den Iran stieg der Preis der Nordseesorte Brent im außerbörslichen Handel um zehn Prozent auf rund 80 Dollar je Barrel, wie Ölhändler mitteilten. Analysten prognostizierten, dass der Preis auf 100 Dollar oder mehr klettern könnte.
"Während die Militärschläge selbst die Ölpreise stützen, ist hier der entscheidende Faktor die Schließung der Straße von Hormus", sagte Ajay Parmar vom Analysehaus ICIS.
Der Iran hatte Schiffen die Durchfahrt durch die Wasserstraße verboten, über die Öl aus mehreren Förderländern exportiert wird. Die meisten Tanker-Eigner, Ölkonzerne und Handelshäuser setzten daraufhin ihre Lieferungen aus, wie aus Handelskreisen verlautete. Über die Straße von Hormus werden mehr als 20 Prozent des weltweiten Öls transportiert. Nach staatlichen Angaben aus dem Oman wurde im Bereich der Meeresenge ein Öltanker vom Iran angegriffen.
"Wir erwarten, dass die Preise nach dem Wochenende deutlich näher an 100 Dollar pro Barrel eröffnen und dieses Niveau möglicherweise überschreiten, wenn die Sperrung der Wasserstraße andauert", sagte Parmar. Auch Analysten von RBC und Barclays halten einen Preis von 100 Dollar für möglich.













