
Weniger Fehltage bei AOK-Versicherten in Rheinland-Pfalz
n-tv
AOK-Versicherte in Rheinland-Pfalz waren 2025 seltener krankgeschrieben. Der Krankenstand sank auf 6,5 Prozent – vor allem Muskel- und Skeletterkrankungen verursachten viele Fehltage.
AOK-Versicherte in Rheinland-Pfalz waren 2025 seltener krankgeschrieben. Der Krankenstand sank auf 6,5 Prozent – vor allem Muskel- und Skeletterkrankungen verursachten viele Fehltage.
Eisenberg (dpa/lrs) - Der Krankenstand der bei der AOK versicherten Beschäftigten in Rheinland-Pfalz ist im Jahr 2025 leicht zurückgegangen. "Bei den beruflichen Fehlzeiten war ein rückläufiger Trend zu erkennen", sagte die AOK-Vorstandsvorsitzende Martina Niemeyer. "Dabei gesunken sind auch die Arbeitsunfähigkeitstage je Erkrankungsfall."
Wie aus dem aktuellen Gesundheitsbericht der Krankenkasse hervorgeht, lag der Krankenstand im vergangenen Jahr bei AOK-Mitgliedern in Betrieben in Rheinland-Pfalz bei 6,5 Prozent. Im Jahr zuvor hatte er noch 6,7 Prozent betragen. Bundesweit sank der Wert ebenfalls leicht von 6,5 auf 6,4 Prozent.
Insgesamt meldeten sich laut Bericht knapp zwei Drittel der AOK-Mitglieder mindestens einmal krank und damit geringfügig weniger als im Jahr 2024. Pro Mitglied wurden 2025 durchschnittlich 23,8 Tage Arbeitsunfähigkeit registriert. Das entspricht einem Rückgang von 3,0 Prozent gegenüber 2024. Die durchschnittliche Dauer einer Krankmeldung lag bei 10,4 Kalendertagen und verringerte sich damit um 1,9 Prozent.
Betrachtet man die Fehlzeiten, verursachten Muskel- und Skeletterkrankungen mit 20,5 Prozent den größten Anteil der Arbeitsunfähigkeitstage, wie die AOK mitteilte. Dahinter folgten Atemwegserkrankungen (14,8 Prozent), psychische Erkrankungen (12,0 Prozent) sowie Verletzungen (9,6 Prozent).













