
Weg frei für neues Brandenburger Kabinett - Ministerabschied
n-tv
Drei Minister gehen, drei Minister bekommen neue Aufgaben und drei kommen neu hinzu. Zum Start der SPD/CDU-Koalition in Brandenburg gibt es ein kräftiges Stühlerücken.
Drei Minister gehen, drei Minister bekommen neue Aufgaben und drei kommen neu hinzu. Zum Start der SPD/CDU-Koalition in Brandenburg gibt es ein kräftiges Stühlerücken.
Potsdam (dpa/bb) - Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat die Weichen für das neue rot-schwarze Kabinett gestellt. Er verabschiedete Gesundheitsministerin Britta Müller und Verkehrsminister Detlef Tabbert (beide parteilos), die ursprünglich dem BSW angehörten und nach dem Bruch der SPD/BSW-Koalition weiter im Amt blieben. Auch Bildungsminister Steffen Freiberg (SPD) bekam seine Entlassungsurkunde.
Weil sie neue Posten im künftigen Kabinett bekommen, entließ der Regierungschef auch Robert Crumbach als Finanzminister, Daniel Keller als Wirtschaftsminister und René Wilke als Innenminister aus ihrem Amt. Wilke bekommt ein Superministerium aus Arbeit, Gesundheit, Soziales, Migration und Integration, Keller wird Finanzminister und Crumbach Verkehrsminister.
Die neuen Minister sollen am Mittwoch im Landtag vereidigt werden. Für die CDU wird Landeschef Jan Redmann Innenminister, Berlins Digitalstaatssekretärin Martina Klement (CSU) übernimmt die Wirtschaft und der CDU-Landtagsabgeordnete Gordon Hoffmann die Bildung - nach mehr als 30 Jahren ist das Ressort nicht mehr in SPD-Hand.
Bei der SPD bleiben Manja Schüle (Wissenschaft), Hanka Mittelstädt (Agrar) und Benjamin Grimm (Justiz) wie Staatskanzleichefin Kathrin Schneider im Amt. Am Mittwoch kommt auch schon das neue Kabinett zusammen. Die Parteien hatten zuvor grünes Licht für den Koalitionsvertrag gegeben.













