
Wegen Lüge: Israels Olympia-Team verbietet Viererbob den Start
n-tv
Sie wollen ihrem Ersatzfahrer das Olympia-Erlebnis ermöglichen - doch das geht nach hinten los. Israel schließt sein Viererbob-Team vom zweiten Wettkampftag aus. Es ist nicht die erste Aufregung um Pilot Adam Edelman.
Sie wollen ihrem Ersatzfahrer das Olympia-Erlebnis ermöglichen - doch das geht nach hinten los. Israel schließt sein Viererbob-Team vom zweiten Wettkampftag aus. Es ist nicht die erste Aufregung um Pilot Adam Edelman.
Wenn es im Viererbob um die letzten Medaillen dieser Olympischen Winterspiele im Eiskanal von Cortina d'Ampezzo geht, haben die drei deutschen Teams beste Medaillenchancen. Wie schon im Zweierbob können Johannes Lochner, Francesco Friedrich und Adam Ammour das Podium unter sich ausmachen. Definitiv nicht mehr mitmischen darf dagegen Israels Team. Die eigenen Funktionäre des Olympia-Komitees OCI untersagten diesem den Start am zweiten Wettkampftag, berichtet die "Times of Israel".
Grund ist, dass einer der Anschieber bezüglich seiner Gesundheit gelogen habe. So hätte Ward Fawarseh der Start ermöglicht werden sollen. Israel nahm am Samstag mit dem Team um Pilot Adam Edelman und den Anschiebern Menachem Chen, Uri Zisman und Omer Katz an den ersten beiden Läufen des Wettbewerbs teil. Am Sonntag hätte Zisman gegen Fawarseh ausgetauscht werden sollen, zeigte die Startaufstellung. Er wäre der erste drusische Olympiateilnehmer Israels gewesen.
Ein Ersatzmann darf aber nur antreten, wenn ein anderer im Team erkrankt. Zisman fakte also eine Erkrankung. "Er unterzog sich sogar einer ärztlichen Untersuchung und unterzeichnete eine eidesstattliche Erklärung, damit das Olympische Komitee die Genehmigung für einen Ersatzmann beantragen konnte", teilte das OCI mit.
Zisman habe "gegenüber dem Delegationsleiter zugegeben, unkorrekt gehandelt zu haben. Dies zwang das Olympische Komitee Israels, den Antrag zurückzuziehen und den Versuch zu disqualifizieren." Das Verhalten des Teams sei "unangemessen" und verstoße gegen "faires und sportliches Verhalten", verurteilte das OCI.













