
Viele verschiedene Mikrobenarten tummeln sich in Kühlschränken
n-tv
Kühlschränke sollen eigentlich verhindern, dass sich Bakterien in und an Lebensmitteln vermehren. Doch in den Küchengeräten selbst gibt es oft eine große Vielfalt an Mikroorganismen, darunter fiese Krankheitserreger, wie ein Forschungsteam zeigt.
Kühlschränke sollen eigentlich verhindern, dass sich Bakterien in und an Lebensmitteln vermehren. Doch in den Küchengeräten selbst gibt es oft eine große Vielfalt an Mikroorganismen, darunter fiese Krankheitserreger, wie ein Forschungsteam zeigt.
Kühlschränke in Privathaushalten beherbergen eine große Anzahl verschiedener Mikroorganismen. Das hat ein Forschungsteam der Universität Wien herausgefunden. Die Anzahl der gefundenen Mikroben schwankte von Gerät zu Gerät stark. Die Temperaturen im Kühlschrank sind aber nicht der Hauptgrund dafür.
Für die Untersuchung nahm das Forschungsteam um Evelyn Selberherr und Moritz Hartmann insgesamt 45 Geräte in Privathaushalten genauer unter die wissenschaftliche Lupe. Es wurden mehrere Abstriche von den Ablageflächen in den Kühlschränken genommen, die Temperaturen gemessen und die Besitzer zu ihren Nutzungs- und Reinigungsgewohnheiten befragt. Im nächsten Schritt wurden alle Proben genetisch auf Art und Menge der Mikroben analysiert und ausgewertet.
Insgesamt konnten die Forschenden 2184 verschiedene Mikrobenarten identifizieren. Dabei fanden sich neben typischen Bakterien und Pilzen auch kältetolerante Mikroorganismen und jede Menge menschliche Hautschuppen.
Durch die genetischen Analysen konnten die Forschenden sehen, dass selbst innerhalb dominanter Gattungen eine große Artenvielfalt in den Geräten existiert. Das sei ein Hinweis auf ständige Neueinträge durch Lebensmittel, Hände und Oberflächenkontakt. Die Anzahl der verschiedenen Arten in einem Gerät lag zwischen 26 und 589.

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