Neue Games zum Siedeln, Klettern und Chillen
ZDF
2026 beginnt mit Spielen von kleineren Firmen mit originellen Ideen: "Pioneers of Pagonia", "Cairn" und "MIO: Memories in Orbit".
2026 beginnt mit Spielen von kleineren Firmen mit schmaleren Budgets, dafür aber originellen Ideen: "Pioneers of Pagonia", "Cairn" und "MIO: Memories in Orbit" - die Gaming-Tipps. Die Computerspielserie "Die Siedler" ist zwar nicht zu verwechseln mit dem Brettspiel "Die Siedler von Catan", ist allerdings eine weitere deutsche Erfolgsgeschichte. 1993 erschien der erste Teil, entwickelt von Volker Wertich und vertrieben durch Blue Byte in Mülheim an der Ruhr. Das Computermuseum Heinz Nixdorf Museumsforum stuft dieses Game als "den ersten deutschen Computerspiel-Klassiker" ein. Seitdem erschienen zahlreiche Nachfolger; insgesamt verkaufte sich die Serie mehr als zehn Millionen Mal. Ziel des Spiels ist es, eine Zivilisation aufzubauen. Bezeichnend für "Die Siedler" ist das Wort "wuselig": Denn die drolligen Figuren wuseln geschäftig durch die Landschaft, bauen Gebäude oder gehen auf Jagd. Doch dieser Stern deutscher Videospielgeschichte ist verblasst. Seit 2001 gehört die Marke zum französischen Konzern Ubisoft. Und in den vergangenen 15 Jahren hat dieser nur einen neuen Teil veröffentlicht: "Die Siedler - Neue Allianzen" erschien 2023 und gilt als das schwächste Spiel der Serie. Ubisoft hat 2025 sein Tafelsilber - die Serien "Assassin’s Creed", "Rainbow Six" und "Far Cry" - in eine Tochterfirma ausgelagert, an der der chinesische Megakonzern Tencent einen Anteil von mehr als 25 Prozent hält.













