
Kuba im Visier: Trump spricht von "Übernahme" der Insel
ProSieben
Während der Strom auf der Insel mal wieder ausfällt, schickt Donald Trump Drohungen nach Havanna. Der US-Präsident spricht von "Übernahme" oder der "Befreiung" Kubas.
US-Präsident Donald Trump hat mit Aussagen über eine mögliche "Übernahme" Kubas aufhorchen lassen. Der Republikaner erklärte vor Journalist:innen im Weißen Haus, er glaube, "die Ehre" zu haben, Kuba "in irgendeiner Form zu übernehmen" oder zu "befreien". Triump fügte hinzu, er könne "alles damit machen, was ich will". Konkrete Schritte oder Pläne nannte Trump nicht. Die provokanten Äußerungen fielen zeitlich mit einem landesweiten Stromausfall in Kuba zusammen. Das sozialistisch regierte Land steckt seit Jahren in einer schweren Wirtschaftskrise. Misswirtschaft, Korruption und das jahrzehntelange US-Handelsembargo haben die Karibikinsel an den Rand des wirtschaftlichen Kollapses gebracht. Die Spannungen zwischen den USA und Kuba haben sich zuletzt weiter verschärft – auch wegen neuer US-Sanktionen.













