
Ungarn vor Parlamentswahl: Orbán stellt Abstimmung als Entscheidung über Krieg und Frieden dar
ProSieben
Orbán und Oppositionsführer Magyar liefern sich vor der Wahl am 12. April einen massiven Schlagabtausch – es geht um Krieg, Frieden und angebliche ausländische Einmischung.
Seit Wochen bereitet sich Ungarn auf die Parlamentswahl am 12. April vor – nun ist der Wahlkampf in seine wohl heißeste Phase eingetreten. Am 15. März, dem ungarischen Nationalfeiertag zur Erinnerung an die Revolution von 1848, traten sowohl Ministerpräsident Viktor Orbán als auch der Oppositionspolitiker Péter Magyar vor große Menschenmengen in Budapest. Beide warfen sich gegenseitig vor, die Interessen anderer Staaten zu vertreten. Orbán erklärte, die Wahl sei eine Entscheidung "zwischen Frieden und Krieg". Seine Regierung bezeichnete er als Garantin für Stabilität. Vor Anhänger:innen vor dem Parlament sagte er sinngemäß, seine Regierung stehe für Ungarn und den Frieden, während Gegner:innen das Land in einen Konflikt hineinziehen würden.













