
Nabu kontert Kritik: Streusalzverbot ist in Berlin nicht das Problem
n-tv
Berlin kommt nicht gegen die Glätte auf Gehwegen an, das macht den Gang vor die Tür mitunter gefährlich. Kein Wunder, dass die erfolgreiche Klage des Nabu gegen die private Nutzung von Streusalz Unverständnis auslöst. Die Naturschützer sehen die Schuldigen für die Lage jedoch woanders.
Berlin kommt nicht gegen die Glätte auf Gehwegen an, das macht den Gang vor die Tür mitunter gefährlich. Kein Wunder, dass die erfolgreiche Klage des Nabu gegen die private Nutzung von Streusalz Unverständnis auslöst. Die Naturschützer sehen die Schuldigen für die Lage jedoch woanders.
Im Streit um den privaten Einsatz von Streusalz gegen die Glätte fordert der Naturschutzbund Nabu vom Berliner Senat und den Bezirken, ihre Verantwortung für die Räumung von Straßen, Rad- und Gehwegen besser wahrzunehmen. Die Bedeutung von Streusalz werde "massiv überschätzt", erklärte der Berliner Landesvorsitzende Rainer Altenkamp mit Blick auf das weiter geltende Verbot für den privaten Einsatz von Streusalz. Dieses hat der Nabu vor Gericht durchgesetzt - was teils heftige Kritik auslöste.
Die Umwelt- und Naturschutzorganisation wehrte sich damit erfolgreich gegen eine Allgemeinverfügung der Senatsumweltverwaltung. Die Richter entschieden am Mittwoch, die Verfügung entbehre einer rechtlichen Grundlage.
Altenkamp warf den Kritikern im Gespräch mit dem "Tagesspiegel" Unwissen vor. Das Problem in Berlin sei nicht gewesen, dass es kein Streusalz gab, sondern dass vielfach überhaupt kein Winterdienst stattgefunden habe. "Vielen ist gar nicht wirklich klar, was in Berlin erlaubt ist und was nicht. Zum Beispiel, dass auf bestimmten Straßen und öffentlichen Plätzen bereits Tausalz eingesetzt werden darf", sagte Altenkamp.
"Das Verbot zum Einsatz von Tausalz auf Gehwegen gab es schon 1978. Der letzte strengere Winter ist nur offenbar etwas länger her und bestimmte Abläufe, was das Räumen von Gehwegen angeht, funktionieren nicht mehr." Der Berliner Nabu-Vorsitzende wies im Gespräch mit der Zeitung auch die Kritik von Ex-Grünen-Chefin Ricarda Lang zurück, die die Klage des Verbandes als einen "Bärendienst für gesellschaftliche Mehrheiten für Naturschutz" bezeichnet hatte.

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