
Katherina Reiche streut Sand ins Getriebe der Energiewende
Süddeutsche Zeitung
Mit gleich zwei Vorhaben will die Wirtschaftsministerin die Energiewende günstiger machen. Doch beide machen neue Projekte schwer kalkulierbar – mit Folgen, die keiner wollen kann.
Katherina Reiche war außer sich. „Was gab es nicht alles für Vorwürfe?“, rief sie in den Bundestag. „Kahlschlag! Ausstieg! Deindustrialisierung!“ Offenbar kenne die Empörungskurve der Opposition keine Grenzen. „Man kann auch sagen, dass die Photovoltaik erwachsen geworden ist“, fuhr Reiche fort. „Wenn man erwachsen ist, dann muss man Verantwortung übernehmen und auf eigenen Füßen stehen.“ Fast genau 14 Jahre ist das her, Reiche war damals Parlamentarische Staatssekretärin im Umweltministerium, zuständig für erneuerbare Energien. Aber mittlerweile könnte sie es besser wissen.













