
Zahlreiche Fälle von Mietwucher und Betrug in Schrotthäusern
n-tv
Abzocke in heruntergekommenen Wohnungen und Betrug beim Bürgergeld: Bei einer großangelegten Kontrollaktion in zwölf NRW-Städten haben die Behörden zahlreiche mutmaßliche Verstöße festgestellt.
Abzocke in heruntergekommenen Wohnungen und Betrug beim Bürgergeld: Bei einer großangelegten Kontrollaktion in zwölf NRW-Städten haben die Behörden zahlreiche mutmaßliche Verstöße festgestellt.
Dortmund/Duisburg (dpa/lnw) - Bei einer großangelegten Kontrollaktion in Schrottimmobilien haben die Behörden mehr als 200 Verdachtsfälle für unrechtmäßigen Bürgergeldbezug festgestellt. Hierdurch entstehen Rückforderungen und zukünftige Einsparungen von Sozialleistungen in Höhe von rund 452.000 Euro, teilte das Landesbauministerium nach der Aktion mit. Daneben wurden Verdachtsfälle von Mietwucher, Schwarzarbeit, Wohnungen mit deutlichen Mängeln, Meldeverstöße und mutmaßliche Straftaten aufgedeckt.
"Die zuständigen Behörden gehen den Erkenntnissen nun konsequent nach, um rechtswidrige Geschäftsmodelle zu zerschlagen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen", hieß es weiter in der Mitteilung des Bauministeriums, das die Aktion koordiniert hatte.
In insgesamt zwölf Kommunen hatten Mitarbeiter von Kommunen, Zoll, Polizei und weiteren Institutionen am Mittwoch in heruntergekommenen Häusern mehr als 250 Wohnungen kontrolliert, um gegen Sozialleistungsmissbrauch und ausbeuterische Verhältnisse vorzugehen. Dabei seien auch Hinweise auf Vermietergeflechte gesammelt worden, die gezielt minderwertige Wohnungen an Zugewanderte vermieten, hieß es.
Acht Wohnungen seien in einem derartig mangelhaften Zustand gewesen, dass sie umgehend geschlossen wurden.













