
Fünftes Todesopfer durch Lawine in Österreich
n-tv
Mehr als 30 Lawinen-Einsätze allein in Tirol, Tote in mehreren Ländern: Vielerorts werden die Warnstufen noch einmal erhöht. In St. Anton am Arlberg können drei Menschen nach einem Lawinenabgang zunächst gerettet werden, doch ein Verletzter stirbt im Krankenhaus.
Mehr als 30 Lawinen-Einsätze allein in Tirol, Tote in mehreren Ländern: Vielerorts werden die Warnstufen noch einmal erhöht. In St. Anton am Arlberg können drei Menschen nach einem Lawinenabgang zunächst gerettet werden, doch ein Verletzter stirbt im Krankenhaus.
Nach anhaltenden Schneefällen bleibt die Lawinengefahr in den Alpen hoch. In Österreich, Norditalien und der Schweiz sind in den vergangenen Tagen mehrere Menschen durch Lawinen ums Leben gekommen.
Wie der Lawinenwarndienst Bayern mitteilte, herrscht oberhalb von 1600 Metern vor allem in den Allgäuer und Werdenfelser Alpen große Lawinengefahr, was der Warnstufe vier von fünf entspricht. Unterhalb dieser Höhe gilt vielerorts erhebliche Gefahr (Warnstufe drei). Lawinen könnten sich bereits durch geringe Zusatzbelastung lösen und auch exponierte Wege treffen.
Angesichts üppiger Schneefälle ist die Lawinengefahr in vielen europäischen Wintersportregionen derzeit hoch. In den vergangenen Tagen meldeten die Behörden immer wieder Tote durch schwere Lawinenabgänge.
In Österreich stieg die Zahl der Lawinentoten auf fünf. In St. Anton am Arlberg konnten zwei Menschen nur noch tot aus den Schneemassen geborgen werden, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Von den drei zunächst verletzt geborgenen Personen sei am Abend eine im Krankenhaus gestorben.













